What I’ve learned since turning 16

Ich bin 16 . 16, 5. Ein Jahr erscheint einem so wenig wenn man drüber nachdenkt. Doch wenn ich daran denke was ich seit meinem Geburtstag lernen musste, über Menschen, mit Selbst, die Dinge die  ich liebe, dann wird klar, dass ein halbes Jahr wirklich, wirklich lang sein kann. Man muss mit Verlusten, Enttäuschungen umgehen aber genauso mit Erfolg und Glück.

Ich habe gelernt, dass von nichts nichts kommt. Dass ohne Anstrengung und mittelmäßigem Interesse der Erfolg ausbleiben wird, dass man sich auch mal zu etwas zwingen muss und dass man loslassen muss.

Ich habe mich immer gefragt, wie viel ich den schon vom Leben weiß, mit meinem fast 17 Jahren. Vermutlich weiß ich nichts, überhaupt nichts darüber, aber dann wurde mir klar, dass es egal ist wie viel ich über diese Welt und diese Leben weiß. Ja, mit mehr Erfahrung würde ich vielleicht anders handeln, manche Dinge als nicht so schlimm empfinden und mich nicht aufregen. Aber darum geht es doch gerade beim Wachsen. Es geht darum, dass man auch mal einen Fehler macht, auch mal um einige Schritte zurückgeworfen wird. Denn von Glück und Erfolg lernt man nie so viel wie von Pech und Misserfolg. Zumindest versuche ich mir das einzureden.

Ich habe gelernt, dass 90% nicht gut genug sind, wenn man 110% geben kann. Manchmal hat man mehr Kraft als man vermutet. Mehr zu geben als man glaubt und kann mehr tun als man sich jemals erträumt hätte. Es geht nicht darum, dass die Aufgabe zu schwer war, es geht darum wie man sich selbst gegenüber der Aufgabe verhält. Wie man damit umgeht, wie man anfängt, und vor allem wie man erneut anfängt. Immer und immer wieder. Und ja, manchmal reicht selbst die größte Anstrengung nicht aus. Aber dann kann man beruhigt zurückblicken, denn man hat alles versucht. Umso aufbauender ist es wenn man mal Erfolg hat, wenn sich die Anstrengung und die Bemühung gelohnt hat.

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Und am wichtigsten: Ich habe gelernt, dass manche Menschen schlecht für mich sind. Sie sind keine schlechten Menschen, nur passen sie nicht zu mir und ich nicht zu ihnen. Und auch wenn man diese Menschen gerne mag, gibt es meist keine andere Möglichkeit. Man muss loslassen. Sich von der Last befreien, die sich auf einen legt und weiterleben. Man wird neue Freunde finden, die besser zu einem passen. Menschen, mit denen es sich besser anfühlt Zeit zu verbringen. Manchmal kann der Mensch freundlich, nett und hilfsbereit sein, doch nachdem es eine Weile lang gut geht, passt man einfach nicht mehr zusammen. Man entwickelt sich weiter, findet neue Hobbys und Interessen, sodass man am Ende gar nicht mehr wirklich weiß wer der andere eigentlich ist.

Ich habe gelernt, dass Beliebtheit nicht alles ist. Auch wenn das eine Sache ist, die mich nie sonderlich interessiert hat, ist mir das letzte halbe Jahr klar geworden, wie dämlich Menschen sich benehmen und andere behandeln können, wenn sie einer total überbewerteten Gruppe Leute beitreten wollen. Ich habe für mich entschieden, dass ich nie so sein will. Dass ich mich nie für andere verbiegen will. Dass ich nie zwanghaft versuchen will irgendwo dazuzugehören, wo ich überhaupt nicht hingehöre. Dieses halbe Jahr hat mir gezeigt, wie verkommen unsere Gesellschaft ist. Dass man es offensichtlich nötig hat sich mit seiner Anzahl an facebook Freunden zu messen, dass man es nötig hat seinen Freundeskreis als Statussymbol zu sehen ist für mich einfach nur traurig.

Ich denke ich habe viel gelernt, was mir das Leben einfacher machen sollte. Was war die wichtigste Lektion, die ihr je gelernt habt?

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I am 16. 16,5 years old. One year seems so short when you think about it, but when I think about what happened since my birthday, what I had to learn about people around me, about me and the thinks that I love you realize that just a half year can be very, very long. Everyone has to deal with losing, sadness but as well with luck and happiness.

I’ve learned that I have to work harder for my goals, that sometimes I have to push myself a little harder, and sometimes all thats left is letting go. 

I always ask myself what I know about life. I’m sixteen, which seems quite old for me but overall it’s so young. Probably I know nothing. But then I thought that it is unimportant how much I know about life. Yes, with more experience I would make different desicions that now, and I maybe would not be that upset about things and mybe I would not care about everything so much. But that what growing up is all about. It about making mistakes and correcting them. Because you never learn more from luck and success than from failure and sadness. Or at least that’s what I try to tell myself. 

I’ve learnt that giving 90% is not enough when you can give more than 110%. Sometimes you’re stronger than you think. Sometimes you can do more than you could ever imagine. It’s not about who hard the problem is to solve, but it’s how you start working, keep going and how to start again and again. And yes, sometimes you fail. But than you can look back and think: „I coudn’t have done better.“ 

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Most important is that I learnt that some people are bad for you. They are not bad by themselfes, but together it just doesn’t work out. And even if you life this person you have to let go. You have to let go of the past, that seems to drown you. I had to let go of the past. It made me feel so much better and so free. You’ll find new friends, that will appreciate you. 

And I’ve learnt that being famous or „cool“ is not everything. I was never a person who was wasting much thoughts about being cool or famous in school and the last months I realized how silly this whole thing is. I realized how stupid people behave when they want to join a special group of people. I decided for me that I won’t change. This year showed me how much our society failed. Is it really needed to measure yourself by how much facebook friends you have and seeing you clique as a status symbol. 

I guess I’ve learnt much, which should make my life a bit easyier since turning 16 . What is the mot important lesson you’ve learnt? 

 

photos by unsplash

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4 Responses
  • Katharina
    Juni 14, 2015

    Ein großartiger Beitrag, wunderbar authentisch, tolle Worte!

    Liebst
    Katharina

    http://casualchic.eu/

    • Alina
      Juni 14, 2015

      Vielen, lieben Dank! :)

  • Mai
    Juni 16, 2015

    Ich stimme Katharina zu. Du hast die richtigen Worte gewählt und ich erkenne mich ein wenig wieder als ich 18 wurde, das Abi war in der Tasche und auf einmal… ja du weißt schon was ich meine.
    Du bist eine tolle Persönlichkeit.
    Liebe Grüße
    Mai von Monpipit.de

    xox

    • Alina
      Juni 16, 2015

      Danke für diesen lieben Kommentar! Freut mich, dass es dir gefallen hat :)

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