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D

ie Wellen tosen und der Himmel ist von grauen, undurchsichtigen Wolken überzogen. Daran, wie sich die Wolken bewegen und sich zu einer dichten Decke zusammengezogen haben, kann ich ausmachen, dass es einen Sturm geben wird. Der Wind ist bereits stärker geworden, peitscht mir durch die Haare und lässt sie unkontrolliert im Wind flattern. Das Geräusch der brechenden Wellen und der salzige Geruch des Meerwassers lässt mich seufzen. Nicht aus Trauer, nicht aus Glück – nur aus Müdigkeit.

Mein Blick gleitet über die aufgewühlte See. Was Andere vielleicht abschrecken oder sogar ängstigen würde, übt auf mich eine Anziehungskraft aus, wie es nur wenige Dinge tun. Die tosende, raue See, die in ihrer ganzen Vollkommenheit vor mir liegt und mit jeder Ankunft einer Welle leise meinen Namen rufen zu scheint. So als würde das Meer mir sanft zu wispern wollen, wo ich hingehöre. Oder wo ich nicht hingehöre. Mittlerweile ist ein starker Wind aufgezogen, der die Grashalme auf den Dünen hin und her peitscht. Ich schließe die Augen, genieße das Geräusch der Wellen.

Nur für einen Moment. Nur für einen Moment nicht an alles denken müssen. Nur für einen Moment alles vergessen. Nur für einen viel zu kurzen, unbedeutenden Moment. Nur für einen Moment nicht an heute denken – oder an gestern, oder morgen. Nicht an die Aufgaben, Pflichten und Erwartungen, nicht an all das andere, all das Unnötige und Nötige. Nicht zu denken, nicht nachdenken zu müssen muss ein Segen sein. Aber wenn es ein Segen ist nicht nachdenken zu müssen, dann bin ich verflucht. Offensichtlich. Denn ich denke darüber nach warum ich nachdenken muss.

Fast muss ich über diese Ironie lachen. Ich öffne die Augen wieder, blicke ein letztes Mal auf den unendlichen Ozean und richte mich dann auf. Klopfe mir den Sand vom weißen Kleid, schlüpfe in meine Schuhe, die zuvor ausgezogen habe und schlinge meine Arme um meine Taille. Der Wind ist kalt – aber echt. Ich seufze, lächle, dann gehe ich. Denn ich weiß jetzt was ich zu tun habe.

 

T

he waves are roaring and the sky is overdrawn by grey, opaque clouds. From how the clouds are moving and tightening to create a grey blanket over the ocean I can tell that a storm is arising. My hair streamed in the strength gaining wind. The sound of breaking waves and the salty smelling sea water make me sigh. Not because of sadness, not because of happiness. Because of tiredness..

My glance floats over the agitated sea. What might be frightening for other human beings had an extremely strong appeal on me. The roaring, harsh sea laying there in front of me in all its perfection and completeness. With the arrival of each new wave the sea seems to be calling my name. It is almost like the ocean would softly whisper where I truly belong. Or where I don’t belong. The wind grew stronger and the blades of grass on the dunes are shaking. I close my eyes, savoring the sound of the waves.

Just for a moment. For a moment I don’t have to think about everything. Just for a moment I can forget everything. Just for a short, meaningless moment. Just for a moment I don’t have to think about today – yesterday or tomorrow. Not having to think about the tasks, duties and expectations, about the unnecessary and the necessary. Not having to think must be a blessing. But if not having to thing about everything is a blessing, I’m cursed. Obviously. Because I’m thinking about having to think all the time.

I almost have to laugh. It’s to ironic. I open my eyes again, take a last look at the eternal ocean, then I stand up. Wipe the sand from my white dress, put on my shoes and wrap my arms around my waist. The wind is cold – but real. Then I sigh, smile and leave. Because I know what I have to do.

4 Responses
  • Rica
    Februar 13, 2017

    Sehr schöne Worte und auch tolle Bilder :)

    Liebe Grüße,
    Rica von Ivory Beauty

  • districtofchic
    Februar 15, 2017

    What a beautiful dress!

    District of Chic

  • Martinahah
    August 9, 2017

    Hey Leute, ich suche nen hubschen Im Internet Shop mit schonen und edlen Bekleidung. Kein Oma Shop sondern fur ne junge Frau…ich meine jetzt nicht sowas wie H&M stattdessen etwas, dass eventuell nicht soviele kennen. Wer hat nen Tipp?
    Danke im Vorraus fur eure Stellung nehmen.

    • Alina
      August 13, 2017

      Hallo Martina,
      Zalando bietet extrem viele Marken an, da sind oft etwas unbekanntere und ausgefallenere dabei. Ansonsten lohnt es sich vielleicht mal bei amerikanischen oder britischen Shops umzusehen, deren Designs dürften hier auch nicht so bekannt sein :)

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