pastels for spring

 

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I

ch stütze meinen Kopf auf meine Hand und drehe mich zum Sofa um. „Leute, ihr müsst mir mal helfen.“

„Bei was denn?“ fragt Hamy, Celine steht auf und holt sich einen Maracujasaft aus dem Kühlschrank. „Ich weiß nicht, was ich in meinen heutigen Blogpost schreiben soll. Irgendwas zum Thema Pastel. Aber irgendwie bin ich so unkreaktiv heute.“

„Schreib doch darüber, dass du als Vegetarier kaum Gemüse magst.“ sagt Celine.

„Das ist ja jetzt eher wenig interessant. Außerdem esse ich Gemüse. Also bestimmtes Gemüse.“ verteidige ich mich. „Oder du schreibst darüber, dass du Katzen mehr als Hunde magst.“

„Mhm… nein. Es muss irgendwas anderes sein.“

Ich drehe mich zurück zu meinem Laptop, jedoch nur um mich eine Sekunde später wieder umzudrehen.

„Was mögt ihr nicht an mir?“

„Hä? Wie jetzt?“

„Ja, schlechte Eigenschaften, Dinge die euch an mir nerven. Sowas halt.“

Kurzes Schweigen.

Im Fernsehen läuft eine Werbung. Irgendwas mit Fleisch. „Ich hätte jetzt Bock auf ein paar Wiener.“ stellt Hamy fest und seufzt. Dass wir uns aktuell in Wien befinden macht meine Bemühungen ein Lachen zu unterdrücken nicht besser und so breche ich in schallendes Gelächter aus, bis auch Celine die Doppeldeutigkeit verstehen und in mein Lachen mit einstimmt. „Hä?“ Es sollte noch etwas dauern bis Hamy verstehen würde, was sie da gesagt hat.

„Zurück zu den Eigenschaften.“ stellt Celine fest und wischt sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel

„Naja du lebst praktisch in der Bib und bist zu ehrgeizig.“ kommt es dann von Hamy.

„Ok, das nehm‘ ich schon mal.“ nicke ich und tippe einige Stichpunkte ein.

„Ja und manchmal bist du zu nett. Gestern im Club, als diese Typen sich zu uns gesetzt haben und uns vollgelabbert haben. Da hast du mit ihnen geredet obwohl du selbst keinen Bock hattest.“ stellt Celine fest.

„Oh und wenn wir schon dabei sind du bist ein schlechter Wingman.“ erklärt Hamy.

„Hä? Nein? Ich bin ein guter Wingman, Wingwoman, was auch immer.“ rufe ich lachend aus.

„Ich erinnere mich da an gestern Nacht.“ gibt Celine grinsend zu bedenken.

Ja. Doch. Ich erinnerte mich an einen kurzen Wortwechsel mit einem Typ, der zuvor versucht hatte bei Hamy zu landen, jedoch relativ kläglich gescheitert war und meinte mir von seiner Niederlage berichten zu müssen.

„Sie hat gerade zu mir gesagt, dass ich aussehe wie ihr Ex-Freund.“

„Ist doch gut. Dann hat’s so einer wie du schon mal bei ihr geschafft.“

Mhm. Nun gut. An dem Punkt ist vielleicht was dran.

In dem Moment brüllt Thesi aus dem Badezimmer, dass man ihr ein Handtuch bringen möge, weil sie ihres vor dem Duschen im Schlafzimmer vergessen hat.

„Also weiter. Was habt ihr noch?“ frage ich, mittlerweile sichtlich amüsiert.

„Du bist orientierungslos wie ich.“ wirft Hamy ein und ich hacke zustimmend nickend auf meine Tastatur ein.

In dem Moment öffnet sich die Badezimmertür und Thesi kommt mitsamt Dampfwolke aus dem Bad getappt, ein Handtuch auf dem Kopf aufgetürmt.

„Thesi, was ist schlecht an mir?“

Thesi versteht zuerst die Frage nicht.

„Wie da gibt’s auch gute Dinge?“ Ich werfe ich einen gespielt bösen Blick zu.

„Mhm. weiß ned. Ah ja, Katzenhaare. Katzenhaare überall. Wie eine Krankheit.“ Sie geht ins Schlafzimmer.

„Ja und in den falschen Situationen bist du zu nett.“ ruft sie dann aus dem Nebenraum. Celine, Hamy und ich müssen lachen.

Thesi erscheint im Türrahmen. „Boah und richtig nervig ist, dass du im Club bei lauter Musik einfach richtig taub bist. Da kann man dich anbrüllen, wie man will und du verstehst es trotzdem nicht. Schwerhörig sein Urgroßvater.“ Auch dieses Mal bringt mich ihr Ghetto-Slang zum Lachen.

„Ja, das ist echt richtig nervig.“ stimmt Celine zu und ich muss grinsen. Ja, damit haben sie schon Recht.

„Und sie hat nur elegante Klamotten, was den los mit der? Hauptsächlich Strumpfhosen im Kleiderschrank, weil Jeans mag sie ja nicht. Weil sie sich einbildet, dass sie trotz schlanker Figur fett aussieht. Der Spast.“

Wieder muss ich Lachen.

„Ich glaub ich hab langsam genug für einen Text. Eine abschließende Sache noch?“

„Du traust dich manchmal Dinge die sich sonst niemand traut. Und manchmal stresst du wegen Kleinigkeit rum.“

„Wieso reden wir eigentlich über deine schlechten Eigenschaften, wenn wir ganz klar der schlechte Einfluss in deinem Leben sind?“ stellt Celine berechtigterweise fest.

„Passt. Danke, Leute.“

Und das ist die Geschichte, wie ein Nachmittag mit meinen Freunden einen Blogpost schrieb.

 

 

Wenn ihr noch weitere Looks zum Thema Pastel sehen wollt, schaut mal bei den Anderen vorbei! :)

 

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7 Responses
  • Melanie
    April 1, 2018

    Pastellige Farben machen mir auch richtig Lust auf Frühling! :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  • Kathi
    April 1, 2018

    Liebe Alina, das Outfit gefällt mir total gut. Da hatten wir wohl dieselben Gedanken mit rosa und hellblau :-) Wirklich toll!

    Schöne Ostern ♥ Kathi
    http://www.KATEFULLY.com

  • Cindy
    April 2, 2018

    Du siehst wunderschön aus! Ich liebe Pastelfarben – und zwar eigentlich zu jeder Jahreszeit :-).
    Liebe Grüße und schöne Ostern, Cindy
    http://www.fraeulein-cinderella.de

  • Rica
    April 2, 2018

    Mal eine andere Art von Post, cool- gefällt mir :) Und die Pastellfarben sind im Frühling ein Muss!

    Liebe Grüße,
    Rica von Ivory Beauty

  • Daniela
    April 3, 2018

    Das mit dem Schwerhörig im Club kenn ich, das bin ich auch :D Das ist auch mal wieder ein wirklich toller Look von dir, ich mag die Kombi total gern! Und Schulterfrei sowieso immer.

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

  • Kathi
    April 4, 2018

    Ein sehr cooler Beitrag meine Liebe! Ich musste sehr schmunzeln ;)
    Und dein Look und die dazugehörigen Bilder sind auch super geworden <3
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

  • Héloise
    April 15, 2018

    Süßer Post! Deinen schlechten Eigenschaften kann ich mich komplett anschließen, bis auf die Katzenhaare vielleicht, weil mein Mann leider allergisch ist =/
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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