3 am

 

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N

achts um 3. Ist es still.

Ich liege im Bett, denke nach. Meine Gedanken drehen sich im Kreis, haben zwar keine Struktur und auch wenn sie vorerst keine Erkenntnis so bringen sie eins – Fragen.  Was das hier bringt. Was es bringt morgen aufzustehen. Was es gebracht hat heute aufzustehen. Die Fragen nach dem was war, was ist und was noch sein wird.

Die Frage nach dem Sinn den mein Handeln hat. Ob mein Handeln überhaupt jemals einen Sinn hatte.

Es sind diese schlaflosen Nächte, die eine weiterbringen. Die schlaflosen Nächte sind es in denen man die stärksten und einflussreichsten Erkenntnisse hat. Es sind die schlaflosen Nächste in denen man die Entscheidungen trifft, die das Leben bestimmen.

Nachts um 3. Gibt es niemanden der stört.

Aber ich kann noch immer keine Antworten auf die Fragen finden und werde es wohl auch nie. Der Vollmond scheint durch das Fenster, bahnt sich einen Weg am Vorhang vorbei und wirft ein milchiges, beinahe gespenstisches Licht auf meine Bettdecke. Wie der Mond müsste man sein. So weit entfernt, dass er alles aus einer sicheren Perspektive beobachten kann, sodass man sich selbst nicht die Finger verbrennt.

Aber muss es nicht schrecklich sein alles nur aus der Ferne beobachten zu können? A nichts Teil zu haben?

Vielleicht ist es besser mittendrin zu sein. Vielleicht ist es nicht schlecht wenn man sich die Finger verbrennt. Vielleicht ist es besser den Schmerz, das Leben zu fühlen, als alles aus sicherer Distanz zu beobachten.  Vielleicht, nur vielleicht ist das ja die Antwort die ich gesucht habe.

Nachts um 3. Huscht mir vielleicht doch ein Lächeln übers Gesicht.

 

 

 

3

am. It’s silent.

I’m laying in bed, thinking. My thoughts are going in circles, without any structure, not bringing knowledge – but questions. If all of this is worth it. If it’s worth it to get up in the morning. If it was worth it that I got up this morning. The questions about what was, what is and what will be.

The question if my actions make sense – if my actions ever made sense.

It are those sleepless nights that bring you somewhere. It are those sleepless nights you make the most momentous and influential decisions. It are those sleepless nights you make decisions that may change your live.

3.am. No one disturbs.

But I can’t find answers to my questions, and maybe I never will. The fullmoon is piercing though the window, making its way through the curtain, placing its milky and maybe even scary light onto my blanket.  Being how the moon. Far away, from anything. Watching everything from a distant perspective. Never burning your own fingers.

But isn’t it terrible to always watch from a distance? Not being part of anything?

Maybe it’s better to be in the middle. Maybe burning your fingers is not that bad after all. Maybe it’s better to feel pain and life than being a distant observer. Maybe, maybe that’s the answer I was looking for.

3 am. A smile flashes over my face.

12 Responses
  • Alina
    Juni 14, 2017

    Sehr schön geschrieben!! Ich kenne solche Gedanken, aber ich bin mir sicher, dass dein Handeln einen Sinn hat :) Es ist genau der Punkt, den du schon beschrieben hast: Mitten im Leben sein, Fehler machen, sich verbrennen, wieder aufstehen, sich entwickeln, Ziele erreichen und letztendlich irgendetwas bewegen.
    Nachts kommen immer die „deepen“ Gedanken :D

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    • Alina
      Juni 16, 2017

      Vielen, lieben Dank, Alina! <3

  • Saskia
    Juni 14, 2017

    Liebe Alina,
    dein Text hat mich gerade wirklich bewegt. Ich habe das Gefühl es steckt sehr viel Wahrheit und Ehrlichkeit in ihm. Schlaflose Nächte sind für mich negativ belastet, aber du hast Recht mit deinen Worten, denn nachts kann man für einen Moment ganz seinen Gedanken nachhängen, ohne Äußere Einflüsse. Doch muss man aufpassen, sich nicht in einen Gedankenkreis zu stürzen, aus dem man keinen Ausweg mehr findet.

    Zweifel gehören wohl zum Leben einfach dazu, genau so wie den Sinn des eigenen Handeln zu hinterfragen. Wichtig ist es Moment an jedem einzelnen Tag zu finden, die es wert waren erlebt zu werden – und da bin ich mir sicher – die findet jeder :) Sie sind vielleicht nur winzig klein, aber sie sind da. Und genau wenn einem das bewusst ist, kommt wirklich das Lächeln :)

    Danke für deine wunderbaren Gedanken!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Mittwoch!
    Liebste Grüße an Dich ❤ Saskia von [ http://www.demwindentgegen.de ]

    • Alina
      Juni 16, 2017

      Danke für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut.
      Ich stimme dir in allem was du sagst zu.
      Und möchte mich auch bei dir bedanken, dass du diese wunderbaren Gedanken in den Kommentaren mit uns teilst :) <3

  • Priscilla
    Juni 14, 2017

    Wow wunderschöner Text und Bilder. Ja ich bin nicht mehr so nachdenklich seit ich älter geworden bin, Zeit bringt Weisheit ^^

    Liebe Grüsse

    Priscilla

    BEAUTYNATURE

    • Alina
      Juni 16, 2017

      Du hast Recht! Auch wenn ich das mit meinem 18 Jahren noch nicht so beurteilen kann :D
      Danke für deinen Kommentar, Priscilla <3

  • Gail
    Juni 15, 2017

    You look absolutely beautiful!

    http://www.thequinoxfashion.com

    • Alina
      Juni 16, 2017

      Thanks a lot! <3

  • Louisa
    Juni 17, 2017

    was für ein schöner Text!
    Und atemberaubend schöne Bilder!
    xo,
    Louisa

    http://www.theurbanslang.com

    • Alina
      Juni 23, 2017

      Vielen Dank, Louisa! <3

  • Nicky
    Juni 23, 2017

    Ein wirklich toller Post und ich erkenne ich mich darin sofort wieder. Ich bin auch ein kleiner Denker und super „Nachtaktiv“, ich arbeite auch am liebsten nachts und habe dann wirklich die tiefgehendsten und besten Gedanken. Tolle Bilder!

    Liebe Grüße, Nicky von http://www.coconuted.com

    • Alina
      Juni 23, 2017

      Vielen Dank, Nicky <3

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